Mit Vorsorge das Hörvermögen erhalten

Türklingel überhört, die Mitmenschen sprechen undeutlich, die Lautstärke des Fernsehers stört die Nachbarn zunehmend und das Zwitschern der Vögel ist auch nicht mehr das, was es einmal war: Ebenso vielfältig wie die Ursachen von nachlassendem Hörvermögen (Krankheitsbilder) können auch die Anzeichen dafür sein.

 

Warnsignale frühzeitig erkennen

Oft aber werden sie von den Betroffenen nicht wahrgenommen, weil der Prozess schleichend vor sich geht und der menschliche Organismus anpassungsfähig ist. Kleine Veränderungen und Mängel kann er über einen gewissen Zeitraum kompensieren, doch was sonst vielleicht eine positive „Gabe“ ist, wird für das Gehör zur Gefahr. Mittelfristig führt es zum Verlust der Fähigkeit, die Schallsignale im Gehirn zu erkennen und zu verarbeiten.

 

Je weiter die Schädigung beim Hörvermögen fortgeschritten ist, desto stärker machen sich im Alltag Kommunikationsprobleme und Einschränkungen der Lebensqualität bemerkbar. Vorsorge ist deshalb das A und O für Ihr Gehör. Jeder kann etwas dafür tun, es nicht so weit kommen zu lassen. Wir empfehlen Ihnen drei Maßnahmen:

 

  • den regelmäßigen Gang zum Hörtest, um auf Veränderungen und Auffälligkeiten umgehend reagieren zu können;
  • das Tragen eines Gehörschutzes, wenn Sie am Arbeitsplatz oder in der Freizeit Lärm ausgesetzt sind;
  • das Training Ihrer Ohren und Ihres Hörsinns nach dem Warnke-Verfahren.